• 30.11.2017 19:30

    Mein positiver Tag

    Am 30. November 2017 eröffnet das Sub- Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum gemeinsam mit dem Nord Süd Forum München die Ausstellung “Mein positiver Tag”. Die Ausstellung wird bis Ende Dezember im Sub-Café in der Müllerstraße 14 zu sehen sein und steht allen Interessierten offen.

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    Das Thema HIV und Aids ist noch immer begleitet von Ängsten und Vorurteilen. HIV-Positive werden auch in unserer Gesellschaft immer wieder ausgeschlossen und diskriminiert. Ziel des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember ist es dafür zu sensibilisieren, wie wichtig ein Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung ist und zu zeigen, dass wir alle positiv zusammen leben können. Das Nord Süd Forum München und das Sub- Schwules Kommunikations-und Kulturzentrum möchten mit der Ausstellung „Mein positiver Tag“ an dieses Ziel anknüpfen und werden am 30. November im Rahmen der Aktionswoche „Münchner Tage der Menschenrechte“ (von 1.12-10.12.2017) die Fotoausstellung im hausinternen Café eröffnen.

     

    Die 24 schwarz-weiß Fotografien des tschechischen Fotografen Jiří Třeštík geben Einblicke in das Leben dreier Männer aus Prag, Zürich und München, die etwas eint: Sie leben mit HIV. Die Fotoausstellung zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Leben mit der Krankheit in der Tschechischen Republik, in Deutschland sowie in der Schweiz und informiert über die rechtliche Lage in diesen Ländern Europas. Der Titel der Ausstellung „Mein positiver Tag“ weist bereits darauf hin, dass die Bilder einen persönlichen Zugang zum Alltag der Protagonisten mit der Krankheit bieten und deutet an, wie das Leben trotz HIV positiv sein kann.

     

    Ernst Häussinger, der Münchner Protagonist der Ausstellung, wird bei der Vernissage anwesend sein und die Besucher durch die Ausstellung führen. Der Schauspieler ist seit 28 Jahren HIV-positiv und sehr aktiv in der Aufklärungsarbeit: „Ich hoffe, dass die Bilder helfen, irrationale Ängste und Vorurteile abzubauen, um Verständnis und Mitmenschlichkeit zu praktizieren und zu leben“, so Ernst Häussinger bei der Eröffnung der Ausstellung an einer Chamer Schule.

     

    Die Vernissage am 30. November 2017 um 19.30 Uhr und/oder die Ausstellung, die bis Ende Dezember im Sub-Café hängen wird, kann gerne von jedem besucht werden (Öffnungszeiten des Cafés: Montag bis Donnerstag: 19 bis 23 Uhr, Freitag: 19 bis 24 Uhr, Samstag: 20 bis 1 Uhr, Sonntag: 19 bis 23 Uhr)

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    Datum: Donnerstag, der 30. November 2017 um 19.30 Uhr

    Ort: Sub Café, Müllerstraße 14, 80469 München

    Veranstalter:  Sub – Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München e.V. in Koorperation mit dem Nord Süd Forum München e.V.

    Eintritt frei

    Art: Ausstellung, Vernissage

  • 01.12. - 28.12.2017 09:00 - 22:00

    Plakatausstellung "Münchner Tage der Menschenrechte"

    Berufsschüler*innen der städischen Berufsschule für Farbe und Gestaltung erhielten im Zuge eines schulischen Projekts den Auftrag, ein Plakat für die Münchner Tage der Menschenrechte zu entwerfen. Ein von der Jury ausgewähltes Plakat wird münchenweit plakatiert. Alle Einsendungen der Berufsschule werden in einer Ausstellung im EineWeltHaus präsentiert.

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    Datum: Freitag, der 1. Dezember 2017 bis Donnerstag, der 28. Dezember jeweils täglich von 9 bis 22 Uhr

    Ort: EineWeltHaus – Foyer, Schwanthalerstr.80, 80336 München

    Veranstalter:  Nord Süd Forum München e.V., EineWeltHaus München, Städtische Berufsschule für Farbe und Gestaltung

    Eintritt frei

    Art: Ausstellung

  • 01.12.2017 13:30 - 18:00

    Stadtrundgang "Orte des Wandels"

    Wir besuchen Orte und Menschen in München, die mit ihren zukunftsweisenden Ideen einen wichtigen Beitrag zu einem sozial-ökologischen Wandel leisten.

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    Wie soll unbegrenztes Wirtschaftswachstum in einer Welt mit begrenzten Ressourcen möglich sein? An welche ökologischen Grenzen stößt unsere Umwelt, auf welche Grenzen stoßen wir als Menschen? Was brauchen wir eigentlich, um glücklich zu sein? Wie muss sich unser Wirtschaftssystem und wie müssen wir unseren Lebensstil wandeln, um den Klimawandel aufzuhalten und globale Gerechtigkeit zu schaffen?Was bedeutet Fairtrade?

    In München gibt es einige Menschen und Projekte, die bereits einen Beitrag zu diesem gesellschaftlichen Wandel leisten – von der ethischen Bank über offene Werkstätten bis hin zum plastikfreien Laden. Du willst diese und noch viele weitere Orte und Menschen in einem interaktiven Stadtrundgang kennenlernen? Zu Fuß und mit dem MVV machen wir uns auf den Weg, entdecken neue Orte und gehen in direkten Austausch mit den Kooperationspartner*innen!

     

    Referent: Raphael Thalhammer (Nord Süd Forum München e.V.)

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    Datum: Freitag, der 1. Dezember 2017 um 13.30 Uhr

    Treffpunkt: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

    Veranstalter: Commit München e.V., Nord Süd Forum München e.V.

    Anmeldung erforderlich unter ortedeswandels@posteo.de

    Wichtige Info: Der Rundgang ist abgesehen vom MVV-Ticket für alle Interessierten kostenlos! Die Anmeldung ist jedoch wichtig, damit wir einen Überblick über die Gruppengröße behalten können, also bitte einfach eine kleine Mail an uns schreiben.

    Art: Stadtrundgang

  • 01.12.2017 17:00 - 19:00

    Stimmen für die Menschenrechte

     

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    Unzählige Münchnerinnen und Münchner setzen sich für Menschenrechte ein. Sei es für die Stärkung der Rechte von Frauen, Kindern oder Geflüchteten oder der Einsatz für bezahlbare Wohnungen, unser Klima und den Fairen Handel. Schauen Sie, wie diese Engagierten in einer Videoprojektion den Menschenrechten ihre Stimme geben.

     

    Videoschnitt: Julie Hössle, ZeLIG Schule für Dokumentarfilm, Fernsehen und neue Medien

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    Datum: Freitag, der 1. Dezember 2017 um 17 Uhr

    Ort: Münchner Stadtmuseum – Außenbereich (Oberanger Ecke Rosental), Sankt-Jakobs-Platz 1, 80331 München

    Veranstalter:  Arbeitskreis Münchner Tage der Menschenrechte, Münchner Stadtmuseum

     

    Art: Straßenaktion, Videoprojektion

  • 01.12.2017 19:00 - 21:00

    Bei den Roma in einem rumänischen Dorf

    Sind sie nach Jahrhunderten der Vertreibungen und nach rund 500 Jahren in Europa endlich angekommen?

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    In Rumänien leben zwischen 1,5 und 2 Millionen Roma. Vorurteile und Diskriminierung sind weit verbreitet. Die Arbeitslosigkeit ist extrem hoch. Sie leben oft in ghettoähnlichen Vierteln am Rande der Gesellschaft. Die Referentin Maja Badur half mehrmals in einer Kindertagesstätte in einem Dorf in Siebenbürgen, das mehrheitlich von Roma bewohnt wird. Die Arbeit bot ihr einen Einblick in das Alltagsleben dieser weit verstreuten Minderheit. Die Bildpräsentation soll die Geschichte dieses Volkes und ihre aktuelle Situation in der rumänischen Gesellschaft beleuchten. Anschließend kann die verbleibende Zeit für eine Austausch- und Diskussionsrunde genutzt werden.

     

    Referentin: Maja Badur

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    Datum: Freitag, der 1. Dezember 2017 um 19 Uhr

    Ort: EineWelthaus – Raum 211, Schwanthalerstraße 80, 80336 München

    Veranstalter:  Gesellschaft für bedrohnte Völker e.V.

    Eintritt frei

    Art: Bildvortrag, Diskussion

  • 02.12.2017 10:00

    Mobile Hörstation: Podcast zu Kinderrechten

    Kennen Kinder ihre Rechte? Wir haben nachgefragt!

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    In einem Podcast ist zu hören, was Kinder zu ihren Rechten zu sagen haben. Ziel der Hörstation ist es, Kindern eine Stimme zu verleihen und für die Kinderrechte zu sensibilisieren.

     

    Die Hörstation wird an vielen Orten zu finden sein, z. B.

    –  2./3. Dezember und 9./10. Dezember: jeweils von 10 bis 17 Uhr im Eingangsbereich des Kindermuseum München, Arnulfstr. 3

    – 4. Dezember von 12 bis 19 Uhr und 5. Dezember von 13 bis 18 Uhr im Jugendinformationszentrum, Sendlingerstr.7

    – 9. Dezember ab 19 Uhr im EineWeltHaus München – Weltraum, Schwanthalerstr. 80

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    Datum: ab Samstag, der 2. Dezember 2017 um 10 Uhr

    Veranstalter: Feierwerk e.V. in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München e.V., dem Kindermuseum München und dem Jugendinformationszentrum München

     

    Art: Kinderprogramm

  • 02.12.2017 14:00 - 16:00

    Kinderrechte spielend lernen

    Infostand und Kinderrechtsquiz

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    terre des hommes – Hilfe für Kinder in Not: Unser Ziel ist eine „terre des hommes“, eine „Erde der Menschlichkeit“. Wir schützen Kinder vor Sklaverei und Ausbeutung, helfen Flüchtlingskindern, kümmern uns um die Opfer von Krieg, Gewalt und Missbrauch und sorgen für die Erziehung und Ausbildung von Kindern. Wir unterstützen Jungen und Mädchen, deren Familien an Aids gestorben sind und setzen uns ein für das Recht von Kindern auf eine gesunde Umwelt und für den Schutz diskriminierter Bevölkerungsgruppen. Als Kinderhilfswerk richtet terre des hommes seine Arbeit konsequent an den Kinderrechten aus.

    Informationen über Kinderrechte gibt es in Form eines Kinderrechtsquizes für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren bei Sabrina Weimann und Andrea Dömötör von terre des hommes. Außerdem gibt es einen Infostand von terre des hommes.

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    Datum: Samstag, der 2. Dezember 2017 um 14 Uhr

    Ort: Kindermuseum, Arnulfstr.3, 80335 München

    Veranstalter:  terre des hommes AG München

    Eintritt Kindermuseum

    Art: Infostand, Kinderprogramm

  • 02.12.2017 14:00 - 17:00

    Kleidertauschparty für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

    Green City wirbt im Rahmen der Ausstellung „Nur Müll?“ im Kindermuseum München für nachhaltigen Konsum

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    Einige deiner Klamotten gefallen oder passen dir nicht mehr? Viele Menschen schmeißen ihre alten Sachen dann einfach weg und kaufen sich billige, neue Kleidung. Aber für die günstige Ware zahlen andere Menschen einen hohen Preis. Die meisten Textilien werden in Ländern hergestellt, in denen die Näherinnen unter menschenunwürdigen Bedingungen und für einen Billiglohn arbeiten. Und das bis zu 16 Stunden täglich.
    Außerdem schadet die Massenproduktion der Umwelt: Viel Wasser, Rohstoffe und Energie wird für die Herstellung benötigt. Chemikalien verschmutzen Grundwasser und Boden.

     

    Steig aus unserer Wegwerfgesellschaft aus! Was du nicht mehr trägst, ist noch lange kein Müll. Die Umweltorganisation Green City e.V. und das Kindermuseum München laden dich herzlich zu einer Kleidertauschparty am Samstag, den 2. Dezember, ab 14.00 Uhr ein. Hier kannst du alte Kleidungsstücke gegen beliebig viele „neue“ Lieblingsstücke eintauschen.

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    Datum: Samstag, der 2. Dezember 2017 von 14:00 bis 17:00 Uhr

    Ort: Kindermuseum München, Arnulfstr. 3, 80335 München

    Veranstalter:  Green City e.V.

    Eintritt Kindermuseum

     

    Zu beachten ist, dass mitgebrachte Kleidungsstücke in einwandfreiem Zustand und sauber sein müssen. Alle übrig gebliebenen Kleidungsstücke gehen nach der Party als Spende an die Diakonia. Mehr Informationen gibt es unter www.greencity.de/kleidertauschpartys.

    Art: Kinderprogramm, Kleidertausch

  • 02.12.2017 17:00 - 19:00

    Stimmen für die Menschenrechte

     

     

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    Unzählige Münchnerinnen und Münchner setzen sich für Menschenrechte ein. Sei es für die Stärkung der Rechte von Frauen, Kindern oder Geflüchteten oder der Einsatz für bezahlbare Wohnungen, unser Klima und den Fairen Handel. Schauen Sie, wie diese Engagierten in einer Videoprojektion den Menschenrechten ihre Stimme geben.

     

    Videoschnitt: Julie Hössle, ZeLIG Schule für Dokumentarfilm, Fernsehen und neue Medien

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    Datum: Samstag, der 2. Dezember 2017 um 17 Uhr

    Ort: EineWeltHaus – Innenhof, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

    Veranstalter:  Arbeitskreis Münchner Tage der Menschenrechte, Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.

    Art: Straßenaktion, Videoprojektion

  • 02.12.2017 18:30 - 22:30

    Basar der Kulturen

     

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    Der Basar der Kulturen, welcher im 13. Jahr abgehalten wird, trägt zum interkulturellen Dialog bei und zeigt einen Teil der Vielfalt Münchens. Erkunden Sie was die Gruppen in München und in ihren Ländern so vielfältig an Projekten umsetzen. Auf dem Basar kann man durch den Kauf von verschiedenen Artikeln die Gruppen unterstützen und seinen Lieben etwas zu Weihnachten schenken, was nicht aus dem Kaufhaus ist.

     

    Programm auf der Bühne:

    – die bezaubernden usbekischen Tänze von Zara und die Prinzessin Nilufar
    – die faszinierenden indonesische Angklung-Rythmen

    – Tänze von Swadaja-Indonesia München
    – eine tempramentvolle usbekische Tanzgruppe

     

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    Datum: Samstag, der 2. Dezember 2017 ab 18.30 Uhr

    Ort: EineWelthaus – Großer Saal und Foyer, Schwanthalerstr. 80, München

    Veranstalter: Multikultureller Stammtisch in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München e.V.

    Weitere Informationen harald@multikultitreff.de

    Art: Basar

  • 03.12.2017 11:00 - 13:30

    Menschenrechte für Sinti und Roma - Sinti und Roma für Menschenrechte

     

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    Iovanca Gaspar stellt Menschenrechtsaktivistinnen aus der Gruppe der Sinti und Roma vor, Adrian Gaspar (Klavier) und Andreea Chira (Panflöte) erfreuen uns mit ihrer Musik.

     

    Engagiert für die Verwirklichung der Menschenrechte kämpfen Frauen wie die Komponistin und Sängerin Esma Redžepova-Teodosievska, die Pädagogin Nina Dudarova, die Vorsitzende des Verbandes der Roma-Frauen für Erziehung und Kultur „Hoffnung“ in der griechischen Stadt Drosero, Sabiba Suleiman, die schwedische Europa-Abgeordnete Soraya Post …

    Gemeinsam ist ihnen, neben ihrem Engagement für die Menschenrechte, dass sie einer der am meisten diskriminierten und ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen Europas angehören, der Gruppe der Sinti und Roma. Sie wurden in verschiedenen Ländern geboren, ihre Lebensläufe umfassen unterschiedliche Zeiträume, ihre Arbeitsgebiete waren bzw. sind vielfältig. Die Porträts dieser und weiterer Menschenrechtsaktivistinnen aus der Gruppe der Sinti und Roma hat die junge, im österreichischen Burgenland lebende Romni Christina Horvath gezeichnet, die Soziologin und Filmemacherin („Dui Rroma“) Iovanca Gaspar stellt sie uns vor. Adrian Gaspar (Klavier) und Andreea Chira (Panflöte) erfreuen uns mit ihrer Musik.

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    Datum: Sonntag, der 3. Dezember 2017 um 11 Uhr

    Ort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München

    Veranstalter:   Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) München

    Eintritt frei

    Art: Livemusik, Vortrag

  • 04.12.2017 19:00 - 22:00

    Menschenrechte in München - Quo vadis?

    Zentrale Podiumsveranstaltung der Münchner Tage der Menschenrechte

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    Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Sie enthält die ersten niedergeschriebenen Rechte mit universellem Anspruch, die für alle Menschen ohne Unterscheidung in gleicher Weise gelten sollen. Heute setzen sich weltweit Menschen für die Durchsetzung dieser Rechte ein und kämpfen für deren Anerkennung – so auch in München. Dieses Engagement sichtbar zu machen und institutionell besser zu verankern, ist Ziel der „Münchner Tage der Menschenrechte“, die der gleichnamige Arbeitskreis vom 1. bis 10. Dezember unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter veranstaltet.

    In der Podiumsveranstaltung wird die Frage diskutiert, wie die Erinnerung an die NS-Zeit mit der Arbeit für Menschenrechte in Zusammenhang zu bringen ist. Am Beispiel der Stadt Wien lässt sich zeigen, wie kommunale Menschenrechtsarbeit real gestaltet werden kann. Welche konkreten Schritte braucht es möglicherweise auf dem Weg zu einer Menschenrechtsstadt München?

    Nach einem Grußwort von Stadtrat Christian Vorländer diskutieren Dr. Rainer Huhle (Gründungs- und Vorstandsmitglied des Nürnberger Menschenrechtszentrums) und Shams Asadi (Menschenrechtsbeauftragte und Leiterin des Menschenrechtsbüros der Stadt Wien).

     

    Moderatorin: Laura Pöhler (Lektorin Claudius Verlag München)

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    Datum: Montag, der 4. Dezember 2017 um 19 Uhr

    Ort: NS-Dokumentationszentrum München – Auditorium,

    Veranstalter:  Arbeitskreis Münchner Tage der Menschenrechte in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München

    Eintritt frei

    Art: Diskussion, Vortrag

  • 05.12.2017 09:00 - 18:00

    Globalisierung und Schule: Fachtag zum Thema "Flucht"

    Weltweit wächst die Zahl von Menschen auf der Flucht. Dies beschäftigt auch unsere (Stadt-) Gesellschaft.

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    Die Vorträge beim Fachtag eröffnen einen Blick auf …
    – globale und internationale Zusammenhänge im Kontext Flucht,
    – gesellschaftliche und mediale Diskurse über Flucht und Geflüchtete in Deutschland,
    – Lebensrealitäten und Perspektiven junger geflüchteter Menschen.

     

    Die Workshops/Foren …
    – bieten Ideen und Methoden zum Globalen Lernen in der Schule,
    – eröffnen Einsichten in die Auswirkungen von Flucht und Migration auf junge Geflüchtete,
    – laden ein zum Nachdenken über die Frage, was es für Professionelle ohne Fluchterfahrung in der pädagogischen Arbeit im Kontext Flucht besonders zu beachten gilt,
    – verschaffen Einblicke in Möglichkeiten des Empowerment in der Arbeit mit geflüchteten Menschen.

     

    Zielgruppen sind vor allem
    – Lehrkräfte, die das Thema Flucht im Unterricht behandeln
    – Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter_innen, die mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen arbeiten; insbes. auch Schulpsycholog_innen und Beratungslehrkräfte
    – weitere Interessierte im Bildungsbereich.

     

    Referent*innen: Barbara Abdallah-Steinkopff, Zehranur Aksu, Newroz Duman, Dr. phil. Margarete Jäger, Marita Matschke, Peggy Piesche, Nina Simon, Ahmad Alghorani, Nenad Cupic, Thomas Gebauer, Götz Kolle, Zabiullah Mohammadi, Christoph Steinbrink

     

    Weitere Informationen finden Sie hier.

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    Datum: Dienstag, der 5. Dezember 2017 um 10 Uhr

    Ort: Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19, 80539 München

    Veranstalter:  Pädagogisches Institut München

    Anmeldung erforderlich unter claudia.coffaro@muenchen.de mit dem Formblatt.

    Art: Fachtag

  • 05.12.2017 10:00 - 21:30

    Ein alternativer Dialog über das Thema Menschenrechte

    Bildertheater-Workshop (tagsüber) und Regenbogen der Wünsche (Abendveranstaltung)

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    Wir alle werden tagtäglich mit dem Thema Menschenrechte konfrontiert. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, heißt es wohlbekannt in Artikel 1 unseres Grundgesetzes. Doch warum werden diese „Würde“ und die damit zusammenhängenden Menschenrechte immer wieder missachtet und missbraucht – auch vor unserer eigenen Haustür? Unweigerlich führt solch ein Handeln immer wieder zu der Trennung in „Wir“ und „Die Anderen“. Wie lange dauert es noch, bis wir begreifen, dass wir eine „Menschenfamilie“ sind, in der es „Die Anderen“ nicht gibt und wir alle das gleiche Schicksal teilen?

    Mit verschiedenen Übungen und Spielen des Theater zum Leben wollen wir diesen Fragen auf den Grund gehen und Lösungsansätze erforschen, die jenseits von der einfachen Trennung in „gut“ und „böse“ liegen.

     

    Im ersten Teil des Workshoptages nutzen wir die Techniken des Bildertheaters um einen ehrlichen, theatralen Dialog über Menschenrechtskonflikte aus unserem eigenen Leben zu führen.

    Der zweite Teil ist eine öffentliche interaktive Abendveranstaltung. Wir bedienen uns hierbei der von Augusto Boal entwickelten Technik „Regenbogen der Wünsche“. Dabei begeben wir uns auf eine höchst symbolische Ebene, um mögliche Ursachen für die alltägliche Missachtung der Menschenrechte zu erforschen. Eine anspruchsvolle Reise, die uns gleichzeitig sehr viel Spaß machen kann!

     

    TEIL I – Bildertheater-Workshop

    Dauer: 10 bis 17 Uhr (inkl. 1 Stunde Mittagspause – Selbstverpflegung)

    max. 20 TeilnehmerInnen, Anmeldeschluss: 28. November an michaela.stemplinger@pbi-deutschland.de, Teilnahme ist kostenlos

     

    TEIL II – Regenbogen der Wünsche

    Dauer: 19 bis 21.30 Uhr, öffentliche Abendveranstaltung

     

    Referent: Moritz Schilk

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    Datum: Dienstag, der 5. Dezember 2017 ab 10 Uhr

    Ort: EineWeltHaus – Tanzraum U13, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

    Veranstalter:  peace brigades international – Deutscher Zweig e.V.

    Eintritt frei

    Art: Abendveranstaltung, Theater, Workshop

  • 05.12.2017 14:00 - 18:00

    FairFashion-Rundgang "Lichtblicke der Modebranche in München"

    Schluss mit menschenverachtenden Lebens- und Arbeitsbedingungen!

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    Der Fair Fashion Stadtrundgang führt Euch zu Orten, die spannende Alternativen zur Fast Fashion aufzeigen: Wir treffen erfolgreiche Unternehmer*innen, die auf fair und ökologisch nachhaltig produzierte Mode setzen, blicken Designer*innen über die Schulter, denen Individualität, Langlebigkeit und Transparenz wichtig ist und tauschen uns aus, über faire Schuhproduktion, vegane Mode und den öko-fairen Siegel-Dschungel.


    Referent.in: Samira Nilius (be awear) und Raphael Thalhammer (Nord Süd Forum München e.V.)

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    Datum: Dienstag, der 5. Dezember 2017 um 14 Uhr

    Veranstalter:  be awear, Commit München e.V., Nord Süd Forum München e.V.

    Anmeldung erforderlich unter ortedeswandels@posteo.de, Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben

    Die Teilnahme am Rundgang ist kostenfrei, über eine freiwillige Spende freuen wir uns.

    Art: Stadtrundgang

  • 05.12.2017 18:30

    Seefeuer

    Film & Gespräch über den Iran und Fluchtgrund (Jugend-)Kultur

     

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    Im Rahmen der Reihe „Aus der Fremde – in die Fremde?!“ präsentieren die InitiativGruppe und das Jugendinformationszentrum den preisgekrönten Film „Seefeuer“ und thematisieren die Themen Flucht und Fluchtwege nach Europa im Allgemeinen, das Ankommen auf Lampedusa bzw. in Europa und die aktuelle Situation von Geflüchteten in Bayern.

    Einen „notwendigen Film“ nannte Jury-Präsidentin Meryl Streep SEEFEUER, den Gewinner des Goldenen Bären 2016. Der Dokumentarfilm spiegelt das Alltagsleben auf der italienischen Insel Lampedusa, an deren Küste jedes Jahr zehntausende Flüchtlinge landen oder aber ihr Leben lassen. Mit eindringlichen Bildern, ohne erklärende Kommentare, schlicht beobachtend schildert der Film die Koexistenz zweier Realitäten und bildet damit eine Metapher auf die gegenwärtige Situation Europas.

     

    Nach dem Film moderiert Cumali Naz (Stadtrat und Interkultbeauftragter des Kreisjugendring München-Stadt) ein Publikumsgespräch mit Vertreter*innen des Münchner und des Bayerischen Flüchtlingsrates.

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    Datum: Dienstag, der 5. Dezember 2017 um 18.30 Uhr (Filmbeginn)

    Ort: IG – Initiativgruppe e.V., Karlstraße 48-50 Rückgebäude, 80333 München

    Veranstalter:  InitiativGruppe e.V. und  Jugendinformationszentrum München in Kooperation mit der Jungen Volkshochschule München und „KINO ASYL“

    Eintritt frei, Anmeldung von Gruppen unter info@jiz-muenchen.de erbeten

    Webseite zum Film: www.seefeuer.weltkino.de

    Art: Diskussion, Film

  • 05.12.2017 19:30

    Soll man Gefängnisse schließen?

    Der Strafvollzug, wie wir ihn kennen, ist mangelhaft: ca. 50% der Gefangen werden rückfällig. Wir suchen daher heute etwas Besseres, einen anderen Umgang mit schädigendem Verhalten.

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    Das bayerische Strafvollzugsgesetz sagt in Art. 2: Der Vollzug der Freiheitsstrafe dient dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten. Er soll den Gefangenen befähigen, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen.
    Die erste Aufgabe wird erfüllt solange der Straftäter im Gefängnis ist. Die zweite Aufgabe erfüllt der Vollzug nicht, denn ca. 50% der Straftäter werden rückfällig. Das Gefängnis bewirkt, dass die Gefangenen ihre Arbeit und ihre Wohnung verlieren und häufig ihre Familie. Sie sind also, wenn sie entlassen werden, weniger integriert als vorher. Häufig bleibt ihnen nur, wieder Straftaten zu begehen, z.T auch schwerere.

    Man muß daher über Alternativen nachdenken:
    – Gefährdeten Personen Hilfen anbieten
    – Das Strafgesetzbuch entschlacken, um die Knäste leerer zu machen
    – Täter-Opferausgleich
    – Ersatzfreiheitsstrafe abschaffen durch „schwitzen statt sitzen“
    – offener Vollzug, u.u. mit Fußfessel
    – Tariflohn und Rentenbeiträge für Knastarbeit
    – die 10% der Gefangenen, die wirklich gefährlich sind, menschenwürdig unterbringen.

     

    Referentin: Marianne Kunisch, Rechtsanwältin, Nothilfe Birgitta Wolf e.V.

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    Datum: Dienstag, der 5. Dezember 2017 um 19.30 Uhr

    Ort: Seidlvilla – Mühsam-Saal, Nikolaiplatz 1b, 80802 München

    Veranstalter:  Humanistische Union e.V., Regionalverband München-Südbayern

    Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

     

    Bild © fotolia.com

    Art: Diskussion, Vortrag

  • 05.12.2017 19:30

    Welche Stadt wollen wir sein?

    München wächst – schneller, als bisher angenommen.

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    2030 wird die Einwohnerzahl die Marke von 1,8 Millionen überschreiten. Das rasante Wachstum der Stadt ist einer, aber nicht der alleinige Grund für die wachsenden Herausforderungen. Im Dickicht der Städte gedeihen Konflikte. Auch in München, der Stadt der „Liberalitas Bavariae“. Zwar glauben 66 Prozent der Münchner, dass Migranten das Leben hier bereichern, gleichzeitig aber befürchten mehr als die Hälfte dadurch eine „Gefahr für die hier geltenden Werte“. Gentrifizierung, Wohnraummangel und ins Absurde steigende Mieten, schwindende Freiräume für Kultur und spaltende Glaubensfragen schaffen eine polarisierende Stimmung, die auch durch die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich angeheizt wird:

    Jeder fünfte Münchner ist arm oder von Armut bedroht. Gleichzeitig steigt die Zahl der Reichen und Superreichen. Zeit für eine Debatte. Welche Stadt wollen wir sein? Was sind wir bereit, dafür zu tun? Sechs Menschen, die das Miteinander dieser Stadt prägen, stellen in kurzen Statements ihre Positionen vor – und dann diskutieren alle mit, verteilt an sechs Stationen im Raum.

     

    Referent*innen: Dr. Mazda Adli , Matthias Lilienthal , Prof. Dr. Elisabeth Merk, Karin Lohr, Dr. Margit Roth, Pfarrer Rainer Maria Schießler, Michael Stenger, Christian Stupka

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    Datum: Dienstag, der 5. Dezember 2017 ab 19.30 Uhr

    Ort: Tollwood Winterfestival – Weltsalon, Theresienwiese, 80336 München

    Veranstalter:  Tollwood

    Eintritt frei

     

    Bild © 2rdesign_Rainer Riedl_Noppasinw_Fotolia.com

    Art: Diskussion, Vortrag

  • 06.12.2017 18:30 - 21:00

    Pressefreiheit in der Türkei

     

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    Seit dem gescheiterten Putschversuch im Juli 2016 sind rund 70.000 Menschen, darunter 17.000 Frauen und 668 Babies in der Türkei inhaftiert worden. Viele Misshandlungen, Menschenrechtsverletzungen und Ereignisse können aufgrund der Gleichschaltung der freien Medien im Land nicht mehr das Ausland erreichen. In der Türkei setzt man den brutalen Kurs gegen Journalisten, Akademiker, Unternehmer und gegen alle, die der Regierung entgegenstehen, fort.

    Längst werden nicht mehr nur Oppositionelle und Dissidenten zu Opfern von Polizeigewalt, sondern auch einfache Protestierende, die gegen die massiven Säuberungsaktionen auf die Straße gehen. Die Initiative sieht es als ihre Aufgabe, auf demokratischem Wege Aufklärungsarbeit zu leisten. Um auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen, veranstalten wir einen Diskussionsabend mit Prof. Kamil Selten und eine Fotoausstellung.

     

    Referent: Prof. Kamil Selten

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    Datum: Mittwoch, der 6. Dezember 2017 um 18.30 Uhr

    Ort: Movimento, Neuhauserstr 15, 80331 München

    Veranstalter:  IDIZEM e.V.

    Eintritt frei, Anmeldungen unter oezlem.parlak@idizem.de erbeten

    Art: Diskussion, Fotoausstellung

  • 06.12.2017 19:00 - 21:00

    Menschenrechte brauchen eine starke Lobby

     

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    „Wer nicht mit am Tisch sitzt landet auf der Speisekarte.“ Dieses Sprichwort macht deutlich, warum – meist große Konzerne – politische Lobbyarbeit betreiben. Menschenrechte sitzen dabei leider nur selten mit am Tisch. Wie drehen wir den Spieß um? Wer kann eine starke Lobby für Menschenrechte sein? Wie können sich Unternehmen, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen, NGOs und Privatleute einbringen? Wie funktioniert politische Lobbyarbeit für die gute Sache? Das zeigt die Referentin in ihrem Input und Mini-Workshop und diskutiert im Anschluss Ihre Fragen und Anliegen.

     

    Referentin: Julia Post (Politikwissenschaftlerin und Social Business Beraterin)

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    Datum: Mittwoch, der 6. Dezember 2017 um 19 Uhr

    Ort: EineWeltHaus – Werkstatt, Schwanthalerstraße 80, 80336 München

    Veranstalter:  Open Your Window

    Eintritt frei

    Art: Vortrag, Workshop

  • 06.12.2017 19:00 - 21:00

    Faire. Arbeit. Würde. Helfen.

    Vortragsabend von und mit Orlando Machado

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    Immer noch wird vielen Menschen, zumal Frauen, ein menschenwürdiges Arbeiten und Leben verwehrt. Unter prekären Bedingungen müssen sie als Hausbedienstete, Straßenhändlerinnen und Tagelöhner im informellen Sektor für das Familieneinkommen sorgen. Auch Kinder und Jugendliche müssen dazu beitragen. Je geringer die Qualifikation, desto höher ist die Gefahr, ausgebeutet zu werden. Neoliberale Wirtschaftsformen und globale Strukturen der Ausbeutung spüren die Arbeiterinnen und Arbeiter etwa an fehlenden oder unerschwinglichen Sozialversicherungen. Wirtschaftskrisen treffen die Armen und Schwachen zuerst, mit verheerenden Auswirkungen: Beschäftigte werden entlassen, junge Menschen gar nicht erst eingestellt, Arbeitsplätze werden dorthin verlagert, wo man den Arbeiterschutz umgehen und Löhne senken kann.

    Unter dem Motto: „Faire Arbeit. Würde. Helfen.“ setzt sich das Hilfswerk Adveniat 2017 gemeinsam mit den Partnern und Partnerinnen in Lateinamerika und der Karibik besonders für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung ein.
    Orlando Machado aus Venezuela wird von seinen Erfahrungen berichten. Er ist seit 2016 Internationaler Vertreter der Christlichen Arbeiterjugend (Juventud Obrera Cristiana), die von Adveniat unterstützt wird. Aufgewachsen in einer Hütte aus Sperrholz und Wellblech in einem Vorort der venezolanischen Erdölstadt Maracaibo, ist der Indigene vom Volk der Wayúu mit 14 Jahren abgehauen und hat sich als Lastenträger durchgeschlagen. Schulabbruch, bitterste Armut, Diskriminierung und eine Umgebung von Drogen und Gewalt waren keine optimalen Startbedingungen – heute kämpft der 34 Jährige für Bildungschancen jugendlicher Lastenträger. Das Wissen um die eigene Würde und die Rechte, brachten eine nachhaltige Veränderung und gaben ihm Kraft sich mit seinen Lastenträger-Kollegen vom Großmarkt „Las Pulgas“ zu organisieren und für bessere Arbeitsbedingungen und eine respektvolle Behandlung zu kämpfen – mit Erfolg!

     

    Referent: Orlando Machado

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    Datum: Mittwoch, der 6. Dezember 2017 um 19 Uhr

    Ort: EineWeltHaus – Großer Saal, Schwanthalerstraße 80, 80336 München

    Veranstalter:  Steuerungsgruppe Fairtrade-Town München, Abteilung Weltkirche der Erzdiözese München-Freising

    Eintritt frei

    Art: Diskussion, Vortrag

  • 06.12.2017 19:30

    Menschenrechte und Kriminalisierung von Menschen mit HIV

    „Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung.“ Art. 7 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

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    Die Kriminalisierung von Menschen mit HIV ist seit dem Bekanntwerden von HIV und der AIDS-Krise in dem 80er Jahren ein ständiger Begleiter. Wer ist verantwortlich für den Schutz vor HIV und anderen STIs? Kriminalisierung und Stigmatisierung einer HIV-Infektion stehen einer effektiven Prävention eher im Weg, als sie zu ermöglichen. Häufig führen unzureichende Kenntnisse der wissenschaftlichen Fakten zu Fehlurteilen, was nicht nur für den Rechtsstaat nachteilig ist, sondern auch den weltweiten Kampf gegen HIV/AIDS behindert, da die Kriminalisierung von Menschen mit HIV/AIDS negative Auswirkungen auf die Bereitschaft hat, sich auf HIV testen zu lassen. Wie verändert „Schutz durch Therapie“ den Diskurs um HIV, Stigma und Strafrecht? Wenn wir Artikel 7 der Menschenrechtserklärung ernst nehmen, was heißt das dann für Menschen mit HIV, für Diskriminierung und für den Umgang mit HIV?

     

    Jakob Hösl engagiert sich seit 30 Jahren in verschiedenen Bereichen der Aidshilfe. Er hat viel dazu beigetragen, dass juristische Spezialfragen geklärt oder Rahmenbedingungen deutlich verbessert werden konnten, beispielweise im Kontext von Entschädigungszahlungen für infizierte Hämophile, strafrechtlicher Verfolgung bei einvernehmlichen sexuellen Handlungen HIV-infizierter und nicht infizierter Partner*innen, Beschäftigungsverboten für Menschen mit HIV und Aids, sowie hinsichtlich sozialrechtlicher Fragestellungen bezogen auf positive Menschen.

     

    Referent: Jakob Hösl (Rechtsanwalt)

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    Datum: Mittwoch, der 6. Dezember 2017 um 19.30 Uhr

    Ort: Sub Café, Müllerstraße 14, 80469 München

    Veranstalter:  HIV Prävention des Sub, Nord Süd Forum München e.V.

    Eintritt frei

    Art: Vortrag

  • 07.12.2017 18:30 - 20:30

    Vom Umgang mit dem Anderen – Flucht und Asylsuche als Thema der Menschenrechtserziehung

     

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    Sei es aus der Perspektive interkultureller Erziehung, sei es aus der Pflicht der Schule heraus, Werteerziehung voranzutreiben: Die Erziehung zu Menschenrechten gehört zu den pädagogischen Aufgaben. In einem praxisorientierten Workshop sollen daher Lehramtsstudierende und Lehrkräfte die Gelegenheit erhalten, sich mit verschiedenen Materialien und Möglichkeiten der Menschenrechtserziehung auseinanderzusetzen. Im Zentrum wird dabei das Thema Flucht und Asylsuche stehen, das einen exemplarischen Anlass für Schülerinnen und Schüler bereiten kann, sich mit Menschenrechtsverletzungen zu befassen und den Umgang mit dem Anderen zu reflektieren. In diesem Zusammenhang soll auch eine kritische Perspektive im Hinblick auf die Auswahl von entsprechenden Unterrichtsmaterialien eingeübt werden.

     

    Referent: Robert Hortig, Projektmitarbeiter der Diskurs-Arena LMU

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    Datum: Donnerstag, der 7. Dezember 2017 um 18.30 Uhr

    Ort: Ludwig-Maximilians-Universität München – Raum 1205 (2. OG), Leopoldstr. 13, 80802 München

    Veranstalter:  Diskurs-Arena LMU

    Eintritt frei


    Art: Workshop

  • 07.12.2017 19:00 - 21:00

    Unternehmen und Menschenrechte - wie geht das zusammen?

     

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    Was geben die UN Guiding Principles for Human Rights and Business, das 12. Ziel der UN Nachhaltigkeitsziele 2030 (SDGs) und das seit 01.01.17 geltende CSR-Gesetz bereits vor, um ein Wirtschaften, das die Menschenrechte beachtet, sicherzustellen? Wie müsste eine Ethik-Bilanz eines Unternehmens aussehen, um diesen gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen? Und könnte die Gemeinwohl-Bilanz einen gehbaren Weg dazu vorgeben?

    Dies sind nur eine der wenigen Fragen, die in dieser Diskussions- und Vortragsveranstaltung behandelt werden.

     

    Referentin: Andrea Behm, Rechtsanwältin

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    Datum: Donnerstag, der 7. Dezember 2017 um 19 Uhr

    Ort: EineWeltHaus – Großer Saal, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

    Veranstalter:  Gemeinwohl-Ökonomie Bayern e.V.

    Eintritt frei

    Art: Diskussion, Vortrag

  • 07.12.2017 20:00 - 22:00

    LGBT* – Fluchtwege Honduras Deutschland

    Erfahrungen von Trans*Aktivistinnen in Zentralamerika und Deutschland: Acht Jahre nach dem Staatsstreich in Honduras zählen die Gewaltraten in Honduras zu den höchsten weltweit. Die politische Opposition, Menschenrechtsverteidiger*innen, Umweltaktivist*innen und kritische Journalist*innen sind enormen Risiken ausgesetzt.

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    Besonders betroffen ist die Lesbian-Gay-Bi-Trans-Inter*-Community (LGBTI*). Über 200 gewaltsame Tötungen an Mitgliedern der LGBTI* Community wurden seit 2009 in dem Land mit nur etwa zehn Millionen Einwohner*innen registriert. Der Großteil der Hassverbrechen bleibt straffrei. Alltägliche Diskriminierung, Bedrohungen, Polizeiübergriffe, Überfälle, Folter und Ermordungen sind an der Tagesordnung.Nach Anerkennung im Asylverfahren leben die Trans*Aktivistinnen Frenesys Reyes und Shirley Mendoza heute in München und in Rostock. In ihrer Heimat Honduras setzten sie sich täglich gegen Diskriminierung und Hassverbrechen ein – und damit ihr Leben aufs Spiel.

     

    Shirley und Frenesys über ihre Lebenswege, Empowerment und Organisation der LGBTI* und besonders trans Community in Honduras sprechen. Zudem werden sie von den Umständen, die sie zur Flucht zwangen und von ihren positiven und negativen Erfahrungen als Geflüchtete, People of Colour und LGBTI*Aktivistinnen in Deutschland berichten. Das Format ist ein dialogischer Vortrag der beiden Referentinnen mit anschließendem Publikumsgespräch.

     

    Referentinnen: Shirley Mendoza und Frenesys Reyes

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    Datum: Donnerstag, der 7. Dezember 2017 um 20 Uhr

    Ort: Café Bellvue di Monaco, Müllerstraße 2, 80469 München

    Veranstalter:  Öku-Büro München, Peace Brigades International

    Eintritt frei, weitere Informationen unter www.oeku-buero.de

    Sprache: Spanisch mit deutscher Übersetzung

    Art: Diskussion, Information

  • 08.12.2017 09:00 - 12:00

    Soziale Arbeit in Lateinamerika

    Im internationalen Kontext wird die Sozialarbeit als Menschenrechtsprofession verstanden.

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    Wenn das so ist, muss das in Theorie und Praxis sichtbar werden. Hinter jedem praktischen Handeln steht ein bewusstes oder nicht bewusstes theoretisches Konzept, ein Menschenbild. Das hat uns schon der brasilianische Befreiungspädagoge Paulo Freire (+) gezeigt.

    Anhand von Materialien und Berichten über Projekte sozialer Arbeit versuchen wir einen Bogen zu schlagen zwischen verschiedenen Berufsfeldern der sozialen Arbeit Lateinamerikas (Regenwald, Slums / Kinder- und Frauenförderung) und den Instrumenten der Menschenrechtsarbeit.

     

    Leitung: Heinz Schulze, Soz.Päd., Vorstand Nord Süd Forum München e.V.

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    Datum: Freitag, der 8. Dezember 2017 um 9 Uhr

    Ort: Katholische Stiftungsfachhochschule München, Preysingstr. 83, 81667 München

    Veranstalter: Katholische Stiftungsfachhochschule München

    Eintritt frei, Veranstaltung auch offen für hochschulfremde Interessierte

    Art: Seminar

  • 08.12.2017 19:00 - 19:30

    Theater Grenzenlos "Unterm Sprung"

     

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    In der Mohr-Villa entstand die Idee zu einem Theaterprojekt jenseits von Sprachbarrieren, in dem junge Geflüchtete auf Münchner Schüler.innen treffen. Integration geschieht so auf spielerische Art und Weise.

    Theater Grenzenlos zeigt im Rahmen der Münchner Tage der Menschenrechte Szenen aus dem Stück „Unterm Sprung“ vom Ankommen in der Fremde und der Suche nach dem eigenen Weg.

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    Datum: Freitag, der 8. Dezember 2017 um 19 Uhr

    Ort: EineWeltHaus – Großer Saal, Schwanthalerstraße 80, 80336 München

    Veranstalter:  Theater Grenzenlos in Kooperation mit Mohr-Villa Freimann Global Understanding und Viktor Schenkel (Regie)

    Eintritt frei

    Art: Theater

  • 08.12.2017 19:00 - 21:00

    Que hacer contra la destrucción de bosques amazónicos?

    +++  Veranstaltung wurde abgesagt +++

  • 08.12.2017 20:00 - 21:00

    Brot und Spiele

    Kurzweilig und kritisch: mit Frauen, die beim Kochshow-Schauen dahinschmelzen, dem Bayern-Starkoch, der die Weißwurst globalisieren will, und Managerinnen, die aufs Patent auf Wasser spekulieren.

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    Fernsehköche sind die neuen Helden: Frauen schmelzen dahin beim Kochshow-Schauen und vergessen darüber ganz das
    Kochen an sich – aber dank Fertigprodukten und Lieferservice verhungern sie doch nicht. Der ganze Ehrgeiz des Bayern-Starkochs gilt dem wichtigsten Kulturgut der Weltmetropole, der Weißwurst, die auf globaler Bühne ganz groß rausgebracht werden soll.
    Auch an der Getränkefront tut sich was: Während die Ingenieursgattin Silvie sich beim Kaffeegenuss in italienischer Lebensart übt, bemühen sich Top-Managerinnen darum, ihrem Konzern das Patent aufs Wasser zu sichern.

     

    Darsteller*innen: Heike Winkler, Silvia Reckermann, Wolf Kohlmann und Christine Bruckner.

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    Datum: Freitag, der 8. Dezember 2017 um 20 Uhr

    Ort: EineWeltHaus – Großer Saal, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

    Veranstalter: Arbeitskreis Brot und Spiele des Nord Süd Forum München e.V.

    Eintritt frei

    Art: Kabarett

  • 09.12.2017 12:00 - 13:00

    Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht!

    Flashmob mit dem Thema „Targets of the World“

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    Immer häufiger werden medizinische Fachkräfte in Kriegsgebieten Opfer von gewaltsamen Übergriffen und zur Zielscheibe. Werden Ärzte getötet und Krankenhäuser bombardiert, schwinden damit die Überlebenschancen für viele weitere Menschen.

    Ärzte der Welt fordert den Schutz der Zivilbevölkerung und ein Ende der Angriffe auf medizinisches Personal und Gesundheitseinrichtungen. Mit einem Flashmob möchte Ärzte der Welt auf die Situation aufmerksam machen und zur Beteiligung an einer Petition aufrufen.

     

    Weitere Informationen unter https://www.aerztederwelt.org/wer-wir-sind/aktionen-kampagnen

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    Datum: Samstag, der 9. Dezember 2017 um 12 Uhr

    Ort: Vor dem Kaufhaus Konen, Sendlinger Str.8, 80331 München

    Veranstalter:  Ärzte der Welt e.V.

     

    Art: Flashmob

  • 09.12.2017 13:00 - 15:00

    Religion und Menschenrechte

    Religionen behaupten, sie seien im Besitz der absoluten Wahrheit. Wie können sie dann friedlich koexistieren? Kann es Religionsfreiheit im Sinne von Art.18 der Erklärung der Menschenrechte geben?

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    Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, heißt es. Religionen aber behaupten, sie seien im Besitz der absoluten Wahrheit. Wie können sie dann friedlich koexistieren? Was Karl Marx über den Islam gesagt hat, gilt für jede Religion: „Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist „harby“, d.h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.“ (http://www.mlwerke.de/me/me10/me10_168.html)

    Kann es Religionsfreiheit im Sinne von Art.18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geben? Bekenntnisfreiheit steht im Grundgesetz, die ungestörte Religionsausübung wird vom Staat garantiert. Aber es gibt auch Verstöße gegen die Menschenrechte aus religiösen Motiven bzw. mit religiöser Legitimation. Der Vortrag stellt diese Probleme in Vergangenheit und Gegenwart dar und beschäftigt sich mit den theologischen Grundlagen dazu.

     

    Referent: Hermann Diehl

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    Datum: Samstag, der 9. Dezember um 13 Uhr

    Ort: Restaurant Leib & Seele, Oettingenstraße 36, 80538 München

    Veranstalter: IGFM München

    Eintritt frei

    Art: Diskussion, Vortrag

  • 09.12.2017 14:00 - 18:00

    Teilhabe als Menschenrecht

     

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    Viele Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung konnten in Bayern eine neue Heimat finden und ein weltoffenes und kulturell vielfältiges Land mitprägen. Jetzt, in einer Zeit, in der viele Menschen vor Krieg und Verfolgung fliehen, kann unser Land von diesen Integrationserfahrungen profitieren.
    Daher laden wir Sie ein, sich mit uns über Ihre Erfahrungen und Kenntnisse auszutauschen. Denn Sie sind wichtige Brückenbauer*innen für unsere heutige Gesellschaft.

    Mit dieser Veranstaltung soll die Wahrnehmung und Anerkennung Ihres geleisteten Engagements in den Vordergrund rücken. Die Vernetzung, aber auch das Kennenlernen guter Praxisbeispiele sind weitere Ziele. In zahlreichen Workshops werden migrations- und integrationsrelevante Themen besprochen. Deren Ergebnisse sollen auch in die parlamentarische Arbeit und die politischen Diskussionen der Enquete-Kommission „Integration in Bayern aktiv gestalten und Richtung geben“ einfließen.

     

    Programm:

    14:00   Begrüßung

    14:45   Vorstellung der Workshops und Umgang mit den Ergebnissen

    15:15   Workshops zu den Themen:

    1. Politische und gesellschaftliche Teilhabe
    2. Bildung, Geschichte der kulturellen Vielfalt
    3. Arbeitsmarktintegration

    4. Gesundheit und Pflege
    5. Interreligiöser Dialog
    6. Frauenrechte, Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern
    7. Wohnen – Stadtentwicklung und interkulturelles Zusammenleben
    8. Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung

    9. Medien – Darstellung und Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte
    10. Interkulturelle Kulturarbeit
    11. Zuwanderung und Asyl: Brauchen wir ein Einwanderungsgesetz?
    12. Bürgerschaftliches Engagement von Migrantenvereinen

    17:15   Präsentation der Workshop-Ergebnisse, anschließend Ausklang und Get together

     

    Weitere Informationen hier

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    Datum: Samstag, der 9. Dezember 2017 um 14 Uhr

    Ort: Bayerischer Landtag, Max-Planck-Straße 1, 81675 München

    Veranstalter:  Fraktion die Grünen im Bayerischen Landtag in Kooperation mit MORGEN e.V., Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen, Selbsthilfezentrum München, Förderstelle Bürgerschaftliches Engagement sowie AGABY e.V.; unterstützt durch: Migrationsbeirat der Landeshauptstadt München und das bundesweite Projekt samo.fa (gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Flüchtlinge, Migration und Integration; umgesetzt durch den Bundesverband NEMO e.V.)

    Anmeldungen unter hamun.tanin@gruene-fraktion-bayern.de bis zum 23. November 2017 möglich. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, in welchem Workshop (bitte zwei Prioritäten nennen) Sie mitarbeiten wollen.

    Art: Diskussion, Workshop

  • 09.12.2017 14:30 - 18:00

    Kinderrechte Aktionsnachmittag "Richtig Wichtig!"

    Auch Kinder haben Rechte!

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    Festgeschrieben sind diese in der UN-Kinderrechtskonvention. Beim Aktionstag in der Pasinger Fabrik haben Kinder und Familien die Gelegenheit, die Kinderrechte näher kennenzulernen. Mädchen und Jungen ab 6 Jahren können dann: beim Fußballnähen erfahren, worauf sie achten müssen, um ausbeuterische Kinderarbeit zu vermeiden, Werbung für ihre Rechte mit selbst-bedruckbaren Turnbeuteln machen und Fragen rund um die Kinderrechte stellen.

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    Datum: Samstag, der 9. Dezember 2017 um 14.30 Uhr

    Ort: Kinder- und Jugendkulturwerkstatt Pasinger Fabrik, August-Exter-Straße 1, 81245 München

    Veranstalter: Arbeitskreis Kinder- und Jugendbeteiligung, Kultur & Spielraum e.V. – Münchner Kinder- und Jugendforum, Ökoprojekt MobilSpiel e.V.

    Eintritt frei

    Art: Kinderprogramm

  • 09.12.2017 17:00 - 19:30

    Das Grüne Gold

    Filmvorführung und Publikumsgespräch

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    Weltweit gibt es einen massiven kommerziellen Ansturm auf Ackerland – das neue „grüne Gold“. Die Auswirkungen spüren Hunderttausende von Menschen in den Entwicklungsländern. In Äthiopien, das von Hungersnot betroffenen ist, verpachtet die Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren, in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine Schattenseite – die größte Zwangsvertreibung in der heutigen Zeit, eine bösartige Spirale der Gewalt. Diese Verletzungen des Rechts auf Nahrung werden auch mit Entwicklungsgeldern von Institutionen wie der Weltbank mit verursacht.

     

    Der Regisseur Joakim Demmer wird sich nach dem Film der Diskussion mit dem Publikum und den beteiligten Organisationen stellen.

    Hier der Flyer.

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    Datum: Samstag, 9. Dezember 2017 um 17 Uhr

    Ort: Werkstattkino, Fraunhoferstr. 9, 80469 München

    Veranstalter:  INKOTA-netzwerk e.V., FIAN München, Werkstattkino, Nord Süd Forum München e.V.

    Eintritt frei

     

    Art: Diskussion, Film

  • 10.12.2017 10:00 - 13:00

    Kunst gegen Gewalt

    Die Ausstellung zeigt eine knappe, auf das Wesentliche konzentrierte Bildsprache und mit einem schonungslosen Realismus vorgetragene Anklage gegen den Missbrauch politischer Gewalt.

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    Anlässlich des Tages der Menschenrechte zeigen die Münchner Gruppe der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte und die Private Berufsfachschule für bildende Kunst München sowie der Arbeitskreis Egerländer Kunstschaffender die Ausstellung „Kunst gegen Gewalt“. Die Ausstellung zeigt eine knappe, auf das Wesentliche konzentrierte Bildsprache und mit einem schonungslosen Realismus vorgetragene Anklage gegen den Missbrauch politischer Gewalt und gegen Unterdrückung.

     

    Neben Bildern aus dem Berufsfachschul-Archiv sind Arbeiten zu sehen von Anton Emert, Elisabeth Eis, Pavla Engelhardtova (Tschechien), C. Freire (Brasilien), Bernhard Kumpf, Claudia Collin, Marcela Krotsch (Tschechien), Kerstin Siech, H.F. Schweitzer, Stefanie Straube und Robert Trautwein.

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    Datum: Sonntag, der 10. Dezember bis Mittwoch, der 13. Dezember jeweils von 10 bis 13 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter Tel.: 0177 / 750 14 59

    Ort: Haus der Berufsfachschule für bildende Kunst München – 1.OG, Hermann-Lingg-Str.13, 80336 München

    Veranstalter:  IGFM München, Private Berufsfachschule für bildende Kunst München

    Eintritt frei

    Art: Ausstellung

  • 10.12.2017 15:00 - 17:00

    Filmmomente

    Kurzfilme zum Thema Menschenrechte

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    Anna ist eine fleißige marokkanische Schülerin, die unbedingt Ärztin werden will. Doch eines Tages beschließen die Eltern, dass sie zuhause bleiben und ihre Pflicht als Mädchen erfüllen muss. Eine Zukunft mit Bildung bleibt ihr verwehrt. Neben diesem Beispiel der Verletzung von Kinderrechten gibt es noch eine Vielzahl von Lebens- und Gesellschaftssituationen, in denen grundlegend und massiv Menschenrechte beeinträchtigt oder verhindert werden.

    Der Filmnachmittag stellt zu dieser Problematik fünf interessante und spannende Kurzfilme vor und bietet bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit zum Gespräch. Die Filme:

     

    Globalisierung – Der Preis des Wohlstands
    Gewinner des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2012.

    Anna, Amal & Anousheh
    Von den benachteiligten Mädchen dieser Welt.

    Wie ein Fremder
    Was macht ein Duldungsstatus mit einem Flüchtling?

    Der Bus von Rosa Parks
    Ein Blick in die amerikanische Rassismusgeschichte.

    Veronika
    Ein autistisches Mädchen nimmt beeindruckend am Leben teil.

     

    Moderation: Franz Haider

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    Datum: Sonntag, der 10. Dezember 2017 um 15 Uhr

    Ort: Fachstelle medien und kommunikation – 4.OG, Schrammerstr. 3, 80333 München

    Veranstalter: Gute-Tat in Kooperation mit MUK

    Anmeldung bis 1. Dezemeber an muenchen@gute-tat.de,

    Eintritt frei, Spenden erwünscht

     

    Art: Film

  • 10.12.2017 17:30

    Where to, Miss?

    Film über den mutigen Kampf einer jungen Inderin für ihre Rechte in einer männerdominierten Gesellschaft mit anschließendem Filmgespräch.

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    Die Norbert Janssen Stiftung fördert junge Menschen mit Talent und Leidenschaft aus finanziell schwächeren Verhältnissen. Anlässlich des diesjährigen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember zeigen wir – in Zusammenarbeit mit der Filmakademie Baden-Württemberg – den Dokumentarfilm „Where to, Miss?“ unserer Stipendiatin Manuela Bastian im Monopol-Kino in München. Der mehrfach preisgekrönte Film wurde letztes Jahr insbesondere mit dem deutschen Menschenrechtsfilmpreis ausgezeichnet.

     

    „Where to, Miss?“ erzählt von der Taxifahrerin Devki aus Delhi, die im ständigen Konflikt zwischen dem Wunsch nach Emanzipation und den fest verankerten Traditionen der indischen Gesellschaft lebt. Mehr als drei Jahre lang hat Manuela Bastian Devki begleitet. Dabei ist ein bewegender Film entstanden, der den mutigen Kampf der jungen Inderin für ihre Rechte in einer männerdominierten Gesellschaft zeigt. Untermalt wird der Film mit Musik von Milky Change. Besonders freuen wir uns, dass die Regisseurin anwesend sein wird, um mit uns nach dem Film über seine Entstehung zu sprechen und unsere Fragen zu beantworten.

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    Datum: Sonntag, der 10. Dezember 2017 um 17.30 Uhr

    Ort: Monopol-Kino, Schleißheimer Str. 127, 80797 München

    Veranstalter:  Norbert Jansen Stiftung, Filmakademie Baden-Württemberg

    Eintritt frei, Voranmeldungen unter info@janssen-stiftung.de

    Art: Diskussion, Film

  • 10.12.2017 19:00 - 20:00

    26. Schweigekreis zum Tag der Menschenrechte

    Meinungs- und Informationsfreiheit in Gefahr.

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    Seit dem 10. Dezember 1992 rufen der Verein „Campo Limpo, Solidarität mit Brasilien“ zusammen mit der örtlichen Gruppe von Amnesty International am Internationalen Tag der Menschenrechte zu einem Schweigekreis auf. Wir versammeln uns abends um das Mahnmal „Nord-Süd-Durchblick“ am nördlichen Ausgang des S-Bahnhofs- Puchheim. Dieses Mahnmal wurde im Oktober 1992 zum Gedenken an 500 Jahre der Entdeckung, Eroberung und Ausbeutung Lateinamerikas errichtet. Es trägt unter anderem die Inschrift „NUR EIN WIR – NUR EINE ERDE“: siehe www.campo-limpo.de.

     

    In diesem Jahr weisen wir mit dem Schweigekreis beispielhaft darauf hin, dass die Meinungs- und Informationsfreiheit (Art. 19 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) weltweit in Gefahr ist.Von Mexiko bis Bangladesch versuchen autoritäre Machthaber und bewaffnete Gruppen mit allen Mitteln, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen – mit roher Gewalt oder ganz subtil.

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    Datum: Sonntag, der 10. Dezember 2017 um 19 Uhr

    Ort: Mahnmal Nord-Süd-Durchblick, S-Bahnhof Puchheim, Nordseite

    Veranstalter: Campo Limpo e.V. in Kooperation mit der Ortsgruppe Aubing von Amnesty International

    Eintritt frei

    Art: Information, Schweigekreis

  • 12.12.2017 19:00 - 21:00

    Chocolate de Paz

    Film und Diskussion über die Erfahrungen der Friedensgemeinde „San José de Apartadó“ in Kolumbien. Eine Gemeinde, die versucht, neutral gegenüber allen Gewaltakteuren des Konfliktes zu bleiben.

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    Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder der Friedensgemeinde und Zivilisten, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder gewaltsam verschwunden.

     

    Chocolate de Paz beschreibt die Erfahrungen der Friedensgemeinde, die sich nicht am Konflikt beteiligen will. Er durchläuft dafür den Prozess von Anbau und Produktion von Bio-Schokolade mit Beginn der Aussaat der Kakaopflanze bis zur Verarbeitung. Kakao ist der Erzählfaden, der uns Geschichten von Gewalt und Widerstandskraft in einer Gemeinde näher bringt, die versucht, neutral gegenüber allen Gewaltakteuren des Konfliktes zu bleiben.

     

    Der Film bietet einen Ausblick der Hoffnung und belegt, dass es mit großen Schwierigkeiten möglich ist, über menschliche Beziehungen und lokalen Handel Frieden von unten aufzubauen.

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    Datum: Dienstag, der 12. Dezember 2017 um 19 Uhr

    Ort: Neues Maxim Kino – Landshuter Allee 33, 80637 München

    Veranstalter:  Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V., pbi Deutschland und Aluna Minga e.V.

    Eintritt 5.00 Euro, Spanisch mit deutschen Untertiteln

    Art: Diskussion, Film

  • 19.12.2017 19:30 - 22:00

    Sami Blood

    Spielfilm über Diskriminierung der Samen (früher Lappen) in Schweden mit anschließendem Filmgespräch.

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    In dem Drama Sami Blood wird ein kaum bekanntes Kapitel der schwedischen Geschichte beleuchtet: Die Ausgrenzung des indigenen Volkes der Samen. Schweden in den 1930er-Jahren: Das vierzehnjährige Sámi-Mädchen Elle Marja lebt mit den Eltern und der kleinen Schwester von der Rentierzucht. Im Zuge eines staatlichen „Kultivierungsprogramms“, das den nördlichsten Volksgruppen die schwedische Sprache und Kultur beibringen soll, kommt Elle Marja in ein viele Kilometer entferntes Internat. Dort wird das Mädchen unterrichtet und gefördert – und rassebiologischen Untersuchungen unterzogen. Zunehmend verleugnet Elle Marja ihre Sámi-Identität, die Herkunft wird ihr fremd und peinlich.

    Amanda Kernells herausragendes Spielfilmdebüt ist ein kluger und vielschichtiger Kommentar zu den Ungerechtigkeiten, denen die Sámi seitens offizieller Institutionen ausgesetzt waren. Subtil erzeugt der Film eine verstörende Atmosphäre, die Empathie und Empörung hervorruft. (Berlin International Film Festival)

     

    Referenten: Martin Hirte und Dietmar Hasse (Arktis-, Klima- und Wald-Koordinator der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V.)

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    Datum: Dienstag, der 19. Dezember 2017 um 19.30 Uhr

    Ort: Kino Breitwand Herrsching, Luitpoldstraße 5, 82211 Herrsching am Ammersee

    Veranstalter:  Indienhilfe e.V. Herrsching, AK Eine Welt der lokalen Agenda 21 Herrsching

    Eintritt Kino

    Art: Diskussion, Film

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